Je mehr Unternehmen jedoch auf Facebook oder Instagram vertreten sind, desto schwieriger ist es aber, sich als Unternehmen von Anderen abzuheben und zu differenzieren. Unterscheidet sich der Social Media Auftritt nicht von dem anderer Unternehmen, wird nur mit der großen Masse mitgeschwommen und Ihr Unternehmen verschwindet im großen Wald der Social Media Accounts.

DCBerlin hat deshalb 3 Social Media Hacks für mehr Interaktionen zusammengestellt und unterstützt Sie so in Ihrem Social Media Auftritt.

 

1. Social Proof nutzen

Social Proof hat etwas von Herdentrieb. Kaufen Person X und Person Y das Produkt, ist Person Z vielleicht schon ganz automatisch von dem Produkt überzeugt und kauft es auch, ohne dass sie als potenzieller Kunde von Ihrem Unternehmen direkt angesprochen wurde. Genauso kann Ihnen Social Proof auch dabei helfen, Ihre User nicht mehr zum Folgen animieren zu müssen, denn das tun ihre Freunde bereits ganz unabsichtlich.

 

Reviews

Bevor sich jemand ein Produkt kauft, informiert er oder sie sich vorher im Internet über dieses Produkt. Was kann das Produkt? Wie lange hält das Produkt was es verspricht? Und was halten Andere von diesem Produkt? Somit spielen Reviews eine große Rolle bei der Kaufentscheidung.

Auf Amazon wird automatisch nach unten gescrollt um die Bewertungen von anderen Kunden zu sehen. Sind diese weitestgehend positiv, reicht das meist schon um überzeugt zu werden und das Produkt wird gekauft. Genauso muss ein Restaurant auch die Option auf seinem Facebook Profil bereitstellen, dass Besucher das Restaurant bewerten können. Denn positive Bewertungen bringen neue Besucher, die das Restaurant auch offline weiter empfehlen. Realen Kundenmeinungen und -bewertungen wird mehr Glauben geschenkt als irgendwelchen inszenierten Fotos und gefakten Reviews. Ihre Kunden sind nicht dumm und kennen durchaus den Unterschied zwischen einer gekauften und einer freien Meinung.

Zwei Hände halten ein Tablet mit einer Bewertungsleiste. Die Bewertung zeigt 5 von 5 Sternen.

Bewertungen auf Amazon, Facebook und anderen Plattformen stiften immer eine Menge Vertrauen und überzeugen die Kunden.

 

Mut zur Konkurrenz

Ein anderes Unternehmen in Ihrer Nische bedeutet per se nicht automatisch Konkurrenz. Im Gegenteil: sie können ganz einfach voneinander profitieren. Durch eine Zusammenarbeit mit etablierten Kollegen steigern Sie nicht nur Ihren Social Proof, sondern erweitern parallel dazu auch das Netzwerk innerhalb Ihrer Nische. Auf Instagram können andere Accounts getagged werden oder Publisher mit anderen Anbietern kollaborieren. Bei bestimmten Unternehmen bietet sich natürlich auch eine Zusammenarbeit mit Influencern an. Der Trend geht übrigens zu Influencern die nicht Millionen von Follower haben, da bei ihnen der Streuverlust unter den Abonnenten viel geringer ist.

 

2. Content wieder oder anders verwerten

In einem Blogbeitrag steckt immer eine Menge Arbeit, Zeit und Recherche. Zu schade für eine einmalige Distribution. Deshalb sollten Sie mit Ihrem Unternehmen ab jetzt auf die Wiederverwertung bereits erschienener Inhalte setzen. So werden zum Beispiel nochmal neue Abonnenten erreicht, die bei der ersten Veröffentlichung noch gar nicht mit an Bord waren. Und schon ist die Anzahl derer, die den Content sehen, maximal erhöht.

 

Aus Alt mach Neu

Damit der alte Content aber nicht auf die gleiche Art und Weise präsentiert wird, sollten Sie Sich weitere Formate überlegen. So hat der alte Blogartikel beispielsweise auch noch etwas Interessantes für Leute, die den Artikel schon gelesen haben und eröffnet durch eine andere Darstellung eine neue Sichtweise.

 

Folgende Möglichkeiten einer anderen Darstellung haben Sie:

  • Artikel zu Video Content umwandeln und somit andere Sinne ansprechen

  • Für das Storytelling Interviews mit Kollegen führen

  • Präsentationen zu E-Books oder Slideshares umwandeln

  • Langweilige Statistiken in tolle Infografiken verwandeln

 

Hellblauer Hintergrund mit einem Desktop, auf dem eine Website mit Videos geöffnet ist.Der Inhalt eines Blogbeitrags o.ä. wird ganz anders wahrgenommen, wenn man andere Darstellungsmöglichkeiten hinzuzieht.

Außerdem bietet es sich an, erfolgreiche Artikel auf Facebook mit einem Werbebudget zu boosten und so an die passende Zielgruppe auszuspielen.

 

3. Stay positive

Die Reaktionen von Menschen kann man nie vorher abschätzen. Trotzdem ist es wichtig die Interaktionen zu Ihren Inhalten anzukurbeln. Entweder können dafür zum Beispiel Diskussionen zu einer Thematik angefangen werden, gezielt um Meinungen gebeten oder Trendthemen behandelt werden.

Interessant für Sie ist auch, dass emotionale Postings ein höheres Engagement erzielen. Werden die Herzen Ihrer Abonnenten nur so von Glücksgefühlen überrannt, erzielen Sie das höchste Engagement. Positive Postings generieren nämlich 1,75 mal mehr positive Reaktionen als negative Posts (1,29).

 

Immer auf der Suche nach Trends

Um aktuelle Trendthemen zu erkennen, können Sie zum Beispiel ganz einfach Twitter nutzen. Im Trends Widget ganz links auf der Desktopversion oder in der mobilen Suche werden die Trending Hashtags angezeigt.

Neben Twitter können Sie auch Ihren Facebook Feed nutzen, um aktuelle für Sie relevante Themen zu finden. Kontroverse oder politische Themen sollten jedoch mit Vorsicht angegangen und genutzt werden, da diese im Zweifel ein erfahrenes Social Media Management benötigen.

Die rechte Hand hält eine Tasse Kaffee, die linke Hand tippt auf dem Tablet rum, auf dem Facebook geöffnet ist.

Nutzen Sie Ihren eigenen News Feed, um Trends mit ihren Abonnenten zu diskutieren und auszuspielen.

 

Probieren geht über Studieren

Es steht definitiv fest, dass das Netz immer weiter wächst. Somit ist es immer schwieriger inmitten von den anderen Unternehmen gehört und gesehen zu werden. Sie brauchen ein Gefühl für guten Content und Authentizität.

Ist dadurch ein Publikum geschaffen, welches stets gepflegt wird, sind Sie auf der sicheren Seite.

Wie immer gilt: Probieren geht über Studieren. Und hierfür bietet Social Media die optimale Plattform, da Sie die Möglichkeit haben viele Dinge testen zu können und für Sich selbst zu schauen, was für Sie und Ihr Unternehmen am besten funktioniert.

 

 

 

2018-06-18T13:28:00+00:00 Februar 21st, 2018|

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